Wie alles begonnen hat…

Die piepsons ziehen ein!

Wir wollten schon immer Hühner haben. Es hat dann aber doch gedauert, bis wir uns entscheiden konnten diesen Wunsch auch in die Tat umzusetzen. Hier beschreiben wir euch kurz wie alles begonnen hat und was sich seitdem geändert hat. Und es gibt viele Neuigkeiten: Wir bauen gerade einen neuen, größeren Stall und gestalten das Gehege ein wenig um, in Richtung Hühnerpark. Es bleibt also spannend bei unseren gefiederten Mitbewohnerinnen!

Die Geschichte der Piepsons beginnt im Jahr 2016 oder 2017. Seit damals war das Thema Hühnerhaltung bei uns immer wieder im Gespräch. Und es war Melissa, die gerne Hühner haben wollte und dafür gesorgt hat, dass wir das Thema nicht aus den Augen verlieren.

Die Jahre zuvor waren wir noch viel unterwegs in der Welt, haben viele Länder bereist und viele Erfahrungen gesammelt. Wir haben diese Zeit immer sehr genossen und quasi von Urlaub zu Urlaub gelebt. Und dann war es plötzlich irgendwie Zeit „sesshaft“ zu werden. Denn bis dahin haben wir unseren Garten außer zum Grillen und Chillen nur wenig genutzt. Wir haben zwar auf einer kleinen Anbaufläche immer wieder ein bisschen Sommergemüse, wie Zucchini und Tomaten angebaut, aber im Großen und Ganzen bestand der Garten aus einer großen Wiesenfläche.

2018 haben wir dann begonnen unsern Garten so richtig zu erschließen. Und wir haben uns dazu entschieden, die Hühneridee endgültig umzusetzen. Also habe ich damals mit einem Freund einen kleinen Hühnerstall gebaut. Für vier bis maximal sechs Hühner. Im November 2018 war es dann soweit, wir haben unsere ersten Pipis auf der Laßnitzhöhe beim Geflügel Schulz geholt und die Ära der Piepsons hatte begonnen.

Wir werden wohl nie vergessen wie wir das erste Ei, noch dazu ein weißes, aus dem Nistkasten geholt haben und dieses dann gleich als Spiegelei zubereitet haben. Sensationell hat es geschmeckt. Wir haben vorher unsere Eier auch immer am Bauernmarkt gekauft, waren also gewohnt, dass wir richtig gute Eier essen, aber das erste „eigene“ Ei, war ein besonders leckeres Erlebnis.

In der Zwischenzeit hat sich so einiges getan. Das ursprüngliche Gehege von ca. 50 m² wurde sukzessive erweitert, derzeit umfasst es in etwa 350 – 400 m². Müssten wir mal nachmessen. Wir haben verschiedenste Büsche und Bäume gesetzt bzw. sind diese von selbst aufgegangen. Nach zwei Jahren Wildwuchs, haben wir im Frühjahr begonnen, das Gehege aktiv zu gestalten.

Und nach nunmehr fünf Jahren können wir uns ein Leben ohne Hühner nicht mehr vorstellen. Derzeit befinden sich die Piepsons in der 3. Staffel, es ist also bereits unsere dritte Tranche, die hier das Hühnerleben genießen darf.

So viel mal zur ersten Vorstellung unserer Damen. Zuviel wollen wir in unserem ersten Beitrag nicht verraten!
Aber der Stallbau hat bereits begonnen und in diesem Rahmen werden wir euch ab sofort über die Entwicklungen bei den Piepsons auf dem Laufenden halten.