Veggie Fajitas

Eigentlich machen wir ja Burritos, aber da wir sie erst am Tisch rollen, heißen sie bis dahin noch Fajitas.

Frische, schnell zubereitete Füllungen sind die Grundlage. Wir machen meist vier verschiedene Arten an Füllungen: eine als Basis (mit Bohnen oder Linsen), eine spezielle (in diesem Fall mit Champignons und Hülsenfrüchten), eine frische salatartige und eine mit Käse.

Mit dieser Mischung gelingt euch garantiert eine außergewöhnliche Fiesta Mexicana!

Zubereitung

Wir haben die Zubereitungsschritte nach unseren vier Füllungen gegliedert.

Wir verwenden getrocknete schwarze Bohnen, die wir am Vorabend bereits in reichlich Wasser eingeweicht haben. Diese kochen wir nun für etwa 50-55 Minuten. Währenddessen haben wir Zeit alles weitere vor- und zuzubereiten.
Wenn ihr Bohnen aus der Dose verwendet, kann die Kochzeit der Bohnen variieren!

Wir schneiden nun unser Stück Stangensellerie, die Karotte sowie die beiden Zwiebel in kleine Würfel. Je kleiner die Würfel, desto besser lassen sich später die Fajitas einrollen. Dies gilt natürlich auch für die weiteren Füllungen. Die Blätter des Stangensellerie hacken wir extra und geben wir erst zum Schluss dazu.

Nun können wir die Zutaten auch gleich in ein wenig Öl anbraten. Wenn alles goldig angeröstet ist, geben wir Kreuzkümmel, Chipotle und die Paprikapaste dazu. Wir verwenden eine milde Paprikapaste, die ihr in jedem türkischen/arabischen Lebensmittelladen bekommen solltet. Ihr könnt stattdessen grundsätzlich auch Tomatenmark verwenden, wir empfehlen euch allerdings die Paprikapaste auszuprobieren.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die gehackten Sellerieblätter dazugeben und die Pfanne zu Seite stellen, hier rühren wir ganz zum Schluss noch die gekochten Bohnen dazu.

Die Sonnenblumenkerne und Leinsamen rösten wir in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze an. Währenddessen schneiden wir die Champignons feinblättrig, den Lauch vierteln wir längs und schneiden ihn in kleine Stücke.

Als erstes rösten wir die Champignons an. Champignons braten wir immer ohne Zugabe von Öl, da sie so knackiger bleiben. Sobald sie eine schöne Farbe bekommen haben, geben wir etwas Öl oder Butter dazu und rösten dann noch kurz den Lauch mit. Zum Schluss die gerösteten Kerne und Samen unterrühren.

Für den Frischekick in unseren Fajitas schneiden wir das Salatherz in feine Streifen und mischen es mit dem Mais und den fein gehackten Kräutern in einer Schüssel zusammen. Die halbe Limette drüber pressen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Käse sehr fein reiben. Wir haben hier einen gereiften Kuhmilchkäse verwendet, an sich kann man jeden festen Käse dafür verwenden, wobei er nach Möglichkeit eine würzige Note aufweisen sollte. Den geschälten Knoblauch pressen wir nun in den Cottage Cheese und rühren den geriebenen Käse mit einem Schuss Olivenöl unter.

Zu Tisch bitte!

Die Basis- und Spezial-Füllung geben wir nun auch in kleine Schüsseln. Vergesst nicht die Bohnen vorher dazuzugeben! Die Tortilla-Chips richten wir auch in einer Schüssel an und stellen alles am Tisch bereit. Die Tortillas rösten wir kurz in einer Pfanne an und servieren sie auf einem Teller.

Und los kann’s gehen. Nun füllen wir unsere Tortillas ganz nach Geschmack mit unseren Füllungen und rollen sie ein. Somit wird aus der Fajita nun der Burrito. Wie man Burritos richtig rollt, zeigen wir euch ein anderes Mal!

Zutatenliste

Bohnen schwarz, 200g
Zwiebel, 2 Stück
Sellerie, 1 Stange
Karotte, 1 Stück
Kreuzkümmel, 2TL
Chipotle gemahlen, 1 EL
Paprikapaste, 3 EL
Champignons, 200g
Lauch, 1 Stange
Sonnenblumenkerne, 3 EL
Leinsamen, 1 EL
Salatherz, 1 Stück
Mais, 1 Dose
Koriander, 1/2 Bund
Minze, 4-5 Zweige
Limette, 1/2 Stück
Cottage Cheese, 200g
Käse fein gerieben, 60g
Knoblauch, 3-4 Zehen
Olivenöl, 1EL
Tortillas, Größe L
Tortilla-Chips
Es gilt wie immer „GAUMEN mal PI

MusikTIPP


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Zusätzliche Infos

TROCKENDOCK

Verwendet am besten getrocknete Bohnen, die ihr über Nacht in Wasser einweicht. Getrocknete Bohnen verursachen weniger Müll und verbrauchen weniger Ressourcen, da keine Dose hergestellt werden muss!

Der Mix macht’s aus!

Die einzelnen Füllungen machen den Unterschied. Diese sollen sich bestmöglich ergänzen. Eine etwas süß, die andere säuerlich frisch, Käse und eine weitere Proteinquelle runden das Gesamte ab.
Drei bis vier verschiedene Füllungen sind nach unseren Erfahrungen das Minimum. Ihr könnt aber auch noch mehr machen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Feine Würfel

Je feiner die einzelnen Zutaten geschnippelt sind, desto leichter geht das Rollen von der Hand. Und eure fertigen Burritos sehen dann nicht nur schöner aus, sondern lassen sich auch leichter essen!

Ölfrei

Pilze sollte man in der Regel zuerst immer ohne Öl rösten, da sie dann knackiger bleiben und weniger Wasser lassen. Würzen kann man sie bereits während des Röstens, aber Salz und Öl/Butter immer erst zum Schluss dazugeben!

Proteinkick

Wer gerne vegetarisch kocht muss sich um seine Proteinquellen kümmern. Hier bildet der Käse bereits den Anfang, durch die Leinsamen und Sonnenblumenkerne erhöhen wir den Proteinkick!

Viel Rauch

Chiptole wird übrigens aus reifen Jalapeños hergestellt. Diese werden zuerst geräuchert und danach getrocknet und gemahlen. Da Jalapeños nur eine mittlere Schärfe aufweisen, kann man recht viel Chipotle verwenden und dadurch ein wunderbares Raucharoma hinzufügen!