Wurzelgemüse-Pasta

Diese herrliche Pasta mit Wurzelgemüse ist eine wunderbare Alternative für die Winterzeit.

Vor allem, wenn einem das geschmorte Wurzelgemüse schon ein bissl ansteht, wie so oft am Ende des Winters, lässt es sich mit Tomatensauce zu einem interessanten neuen Gericht weiterverarbeiten.

In etwa so ist das Rezept auch entstanden, aber mehr dazu später.

Zubereitung

Wir putzen das Gemüse und heben uns die Schalen und Abschnitte auf, um daraus gleich wieder eine gute Gemüsesuppe zu kochen. Hier findet ihr das Rezept zum unserem „Gemüse-Restl-Fond“.

Wir schneiden das Gemüse in kleine Würfel und geben es in eine Backform. Würzen mit Salz und Pfeffer, geben Olivenöl dazu und dann kommt alles für ca. 40 Minuten bei 220°C Umluft ins Backrohr.

Die Tomatensauce geben wir in einen Topf und köcheln sie für ca. 15-20 Minuten auf niedriger Hitze um die Flüssigkeit zu reduzieren. Nun geben wir das im Backrohr gegarte Gemüse dazu, vermengen alles gut und lassen es noch weiterköcheln bis wir die Nudeln gekocht haben.

Zu Tisch bitte!

Die Nudeln richten wir in einem unserer Pastateller an und geben dann die fertige Sauce drüber. Und wer auf den Parmesan verzichten kann, kann es sogar vegan genießen!

Zutatenliste

Karotten, 2 Stk.
Lauch, 1 Stange
Pastinake, 1 Stk.
Peterwurzen, 1 Stk.
Sellerie, 1/2 Knolle
Schalotten, 5 Stk.
Tomatensauce, 500ml
Nudeln, 500g, Fusilli
Es gilt wie immer „GAUMEN mal PI

MusikTIPP

STUDIO ONE SOUL
Soul Jazz Records, 2001

Der Einfluss von Curtis Mayfield, Aretha Franklin oder Otis Redding auf jamaikanische Musiker steht bei dieser Compilation im Vordergrund – Rare Reggae Funk Versionen diverser Klassiker! Wir lieben diese Scheibe – wie übrigens fast alles was von Soul Jazz Records produziert wurde!

Zusätzliche Infos

Happy Accident

Entstanden ist dieses Gericht übrigens, als wir Wurzelgemüse im Rohr als Zuspeise zu irgendetwas anderem gemacht haben. Dieses andere war dann aber an sich schon recht viel und wir haben das Gemüse schlicht und einfach im Backrohr vergessen. Für den nächsten Tag war schon geplant, dass wir eine Tomatensauce kochen. Na gut, haben wir also am nächsten Tag das Gemüse im Rohr wiedergefunden und schon war ein neues Gericht entdeckt, dass wir in dieser Form wahrscheinlich sonst nie gemacht hätten. Also frei nach Bob Ross: „There are no mistakes, just happy accidents.“

Röstaromen aus dem Ofen

Genau durch dieses Garen im Backrohr erhalten wir bei unserem Wurzelgemüse eine andere Textur und feinere Röstaromen als wenn wir das Gemüse anbraten und in der Tomatensauce mitkochen würden. Das verleiht der Tomatensauce ihren einzigartigen Geschmack.

Tomatensauce aus dem Bunker

Wir haben immer selbst eingekochte Tomatensauce auf Vorrat, und zwar wirklich nur Tomaten. Wir geben weder Salz, noch Öl, noch Gewürze dazu, um beim späteren Verwenden komplett frei entscheiden zu können, wie wir die Sauce würzen wollen.
Letzten Sommer haben wir ganze 25 kg Tomaten eingekocht, haben schon viel davon verbraucht und sind mit Sicherheit bis zur kommenden Tomatenernte gut versorgt. Heuer werden wir unseren Einkochprozess für euch selbstverständlich dokumentieren und ihn hier dann vorstellen.

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